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Das Wappen unseres Bundes entspricht weitgehend dem vermutlich nach 1818 in Jena entstandenen Wappen der Burschenschaft in seiner ursprünglichen Form
Ein schwarzes, weißgerandetes Kreuz, das sich in seiner Form an das 1813 zu Beginn der Freiheitskriege vom preußischen König Friedrich Wilhelm III. gestiftete Eiserne Kreuz anlehnt, teilt das Wappenschild in vier Felder.
Das erste Feld oben links zeigt die "Treuehände",
umgeben von der sog. Ewigkeitsschlange, versinnbildlicht also die bundesbrüderliche
Gemeinschaft auf Lebenszeit.

Das Feld oben rechts zeigt die aufgehende Sonne
als Symbol des Sieges burschenschaftlichen Geistes über reaktionäre
Dunkelheit. Im Wappen der Alten Breslauer Burschenschaft erscheint im Vordergrund
dieses Feldes noch der schlesische Zobtenberg, der symbolischen Bezug zu
den Freiheitskriegen gegen Napoleon hat, liegt doch an seinem Fuß
das Dorf Rogau, in dessen Kirche die Freiwilligen des
Lützowschen
Freikorps 1813 vor ihrem Ausrücken ins Feld gesegnet wurden. Überhaupt
war in der Alten Breslauer Burschenschaft die Erinnnerung an die Befreiungskriege
und Lützows "wilde verwegene Jagd" immer besonders lebendig.
Das dritte Feld unten links zeigt die deutsche Eiche, das Symbol für Standhaftigkeit.
Im vierten Feld unten rechts erscheinen Leier, Schwert und Lorbeerkranz. "Leyer und Schwerdt" hieß die Sammlung der patriotischen Lieder des Dichters Karl Theodor Körner, der als Adjutant Lützows bei Gadebusch/Mecklenburg gefallen ist.
Im Schnittpunkt der Kreuzbalken ist ein rotgerandeter
Herzschild aufgesetzt, der auf goldenem Untergrund den kleinen Burschenschafter-Zirkel
trägt, also die ineinander verwobenen Initialen des burschenschaftlichen
Wahlspruchs "Ehre, Freiheit, Vaterland".
Quelle: Satzung der Alten Breslauer Burschenschaft der
Raczeks zu Bonn