19.04.2005 Der neue Papst Benedikt XVI. ist ein engagiertes Mitglied des CV |
Rom / Berlin - Mit Papst Benedikt XVI., Joseph Kardinal Ratzinger, besteigt nicht nur ein Deutscher, sondern auch ein CVer den Stuhl Petri. Seit dem 11. Februar 1978 ist Cartellbruder Professor Dr. Joseph Ratzinger Ehrenmitglied der Katholischen Deutschen Studentenverbindung Rupertia zu Regensburg. |
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Als
Sohn eines Gendarmeriemeisters wurde Ratzinger am 16. April 1927 in
Marktl am Inn in Bayern geboren. Mehr als 20 Jahre war er Leiter der
Glaubenskongregation im Vatikan, der wichtigsten vatikanischen Behörde,
die die Einhaltung der katholischen Lehre überwacht. Sein
Präfekten-Amt, aus dem er mehrmals entlassen zu werden bat, ist mit dem
Tod Johannes Pauls II. erloschen. Als Dekan des Kardinalskollegiums
leitete Cbr Ratzinger die Wahl des neuen Papstes. Professor an mehreren UniversitätenRatzinger,
der in einer tief religiösen Familie aufwuchs, war bis auf Sport ein
Einser-Schüler. Nach dem Abitur auf dem Gymnasium Traunstein studierte
er an der Theologischen Hochschule in Freising und an der Universität
München Katholische Theologie und Philosophie. Anschließend wurde er
zum Priester geweiht. Papst Johannes Paul II. lehnte Ratzingers Rücktritt ab1977
berief ihn Papst Paul VI. zum Erzbischof von München und Freising,
wenig später erhob er ihn in den Kardinalsstand. 1981 wechselte
Ratzinger als Kurienkardinal nach Rom und wurde Präfekt der
Glaubenskongregation. Mit Vollendung seines 75. Lebensjahres im April
2002 hätte Cbr Ratzinger - wie alle katholischen Bischöfe - in den
Ruhestand treten können. Doch Papst Johannes Paul II. hatte den
eingereichten Rücktritt des deutschen Kurienkardinals abgelehnt und ihn
an der Spitze der Glaubenskongregation bestätigt - ein Zeichen, wie
sehr ihn sein Amtsvorgänger schätzte. |